Orthopädie- und Sanitätshaus Dreschers - Schwer heben - Hilfsmittel für den Beruf

Rückenschmerzen gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Krankmeldungen – besonders bei Menschen, die körperlich arbeiten. Pflegekräfte, Lageristinnen, Handwerker, Zusteller oder Küchenpersonal: In vielen Berufen gehört das Heben und Tragen schwerer Gegenstände einfach dazu.

Was oft fehlt, sind geeignete Hilfsmittel, die den Rücken entlasten – oder die richtige Technik, um langfristige Beschwerden zu vermeiden.

Dabei gibt es längst praktische Lösungen, um präventiv zu handeln oder bereits bestehende Schmerzen zu reduzieren.

Lumbalstützgurte in Pflegeberufen

Ein Klassiker in der Rückenvorsorge ist der sogenannte Lumbalstützgurt – eine leichte, flexibel einstellbare Bandage, die den unteren Rücken stabilisiert. Sie unterstützt die aufrechte Haltung, verhindert Fehlbelastungen und erinnert durch leichten Druck daran, Bewegungen bewusst auszuführen. In der Pflege wird diese Art der Unterstützung oft beim wiederholten Umlagern, Anheben oder Aufrichten von Patient:innen eingesetzt.

Rückenorthesen für dynamische Berufe

Für Berufe mit sehr dynamischen Bewegungen – etwa im Handwerk oder in der Logistik – gibt es speziell entwickelte Rückenorthesen mit Zugentlastung. Diese helfen, den Lendenbereich bei häufigem Bücken, Drehen oder Heben zu entlasten. Die Modelle sind inzwischen angenehm zu tragen, unter Kleidung kaum sichtbar und oft mit atmungsaktiven Materialien ausgestattet.

Ergänzend zur klassischen Orthese oder Bandage kommen mechanische Hebehilfen zum Einsatz – zum Beispiel Gurtlösungen, Tragehilfen oder Anti-Rutsch-Systeme, die Lasten besser verteilen oder Hebevorgänge ergonomischer gestalten. Auch ergonomische Sitz- und Stehhilfen, orthopädische Sicherheitsschuhe oder individuell angepasste Einlagen können viel zur Entlastung beitragen – gerade bei Tätigkeiten auf hartem Boden.

Individuelle Anpassung ist entscheidend

Wichtig ist: Diese Produkte wirken nur dann optimal, wenn sie individuell angepasst werden – an Körperform, Tätigkeit und Tragegewohnheiten. Eine Einheitslösung gibt es hier nicht.

In unseren Sanitätshäusern schauen wir deshalb genau hin:

  • Was ist die tägliche Belastung?
  • Welche Haltung wird häufig eingenommen?
  • Wann treten die Beschwerden auf?

Besonders bei Menschen, die bereits an chronischen Rückenschmerzen leiden oder Bandscheibenvorfälle hinter sich haben, ist eine durchdachte Versorgung entscheidend. Dabei geht es nicht um das vollständige Vermeiden von Belastung – sondern um das intelligente Abfedern und Unterstützen.

Vermeiden Sie Folgeschäden beim schweren Heben

Die gute Nachricht: Wer frühzeitig handelt, kann Folgeschäden oft vermeiden. Und wer bereits Beschwerden hat, kann mit der richtigen Kombination aus Entlastung und Bewegung wieder deutlich besser durch den Arbeitsalltag gehen.

Wenn Sie täglich körperlich arbeiten, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre Haltung – und auf die Hilfsmittel, die Sie im Hintergrund entlasten können.

Unsere Fachberaterinnen und Fachberater im Orthopädie- und Sanitätshaus Dreschers unterstützen Sie dabei, die passende Lösung zu finden – diskret, persönlich und direkt zum Mitnehmen.

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